Unsere Forderungen

        


 


 


 

Wir fordern, dass 
ein Teil der Gewinne aus dem internationalen Güterverkehr 
in Sicherheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger entlang der Schienen 
investiert wird.  


 

Wir erwarten von der Deutschen Bahn AG und vom Eigentümer Bund eine faire Beteiligung an der Wertschöpfung in Form von effektiven Sicherheitsvorkehrungen und Lärmschutz.

 

Lärmschutz und Sicherheit schaffen mehr Arbeitsplätze und Akzeptanz schaffen.  


 


 

 

  1. Sicherheitskonzept wie von der Feuerwehr gefordert und wie in den Niederlanden realisiert. In den offengelegten Plänen fehlen die Sicherheits-nachweise vollständig. Die Nachweispflicht für einen gefahrlosen Anlagenbetrieb liegt beim Vorhabenträger. Dieser muss im Rahmen der Vorhabenszulassung Sicherheitsnachweise vorlegen (BVerwG, U. v. 22.01.1997, 11 C 7/95, NVwZ 1998, 623 Rn. 44). Diese sind zusammen mit einer ordnungsgemäßen Risikoermittlung und Risikobewertung nachzuholen und öffentlich auszulegen. Drei Viertel aller Züge transportieren Gefahrgut. Drei Viertel von bis zu 388 Zügen pro Tag. Die Feuerwehren von Oberhausen bis Emmerich haben klare Forderungen aufgestellt - Grundlagenpapier aller Feuerwehren ist  auf der Seite der Stadt Voerde veröffentlicht:
      http://www.voerde.de/C1256ED1003C8696/html/D65DC080D8DF9B93C12577300036199B?opendocument&nid1=66211_69265

  2. Durchgehende Lärmschutzwände, auch an angeblich "schwach besiedelten" Abschnitten, kein Verzicht auf Lärmschutz wegen angeblicher Unverhältnismäßigikeit oder angeblich zu hohen Kosten.
  3. Sicherstellung eines hohen Lärmschutz-Niveaus, das nicht durch die Berufung auf den so genannten "Schienenbonus", abgesenkt wird. Warum wird der Schienenbonus in Süddeutschland abgeschafft  und in unserer Region nicht. Sind wir hier Menschen zweiter Klasse?" Der Schienenbonus erlaubt der Bahn, 50 Prozent mehr Schallemission zu produzieren als jeder Betrieb oder auch der Straßenverkehr.
  4. Vollwertiger und barrierefreier Erhalt aller Bahnübergänge, Stadtteile dürfen nicht abgeschnürt werden.
  5. Innovativer Lärmschutz, z.B. Niedrige "Klein"-Lärmschutzwände direkt an den Gleisen und Glas statt undurchsichtiger Mauern.
    Damit soll
    Sicherheit in öffentlichen Anlagen gewährleistet werden (Sichtkontakt = Überfallschutz) und die Stadt nicht optisch durch eine Mauer zerschnitten werden.
  6. Fahrgastfreundliche barrierefreie Bahnhöfe, die den öffentlichen Nahverkehr attraktiv und sicher machen. Verhinderung von dunklen Angsträumen durch Lärmschutz mit Glas-Elementen - soziale Kontrolle vor allem Nachts muss gewährleistet sein. Von den rund 12.000 Berufspendlern nutzen ein Drittel die Bahn - der ÖPNV muss attraktiv bleiben, damit Voerde als Wohnstadt vor den Toren des Ruhrgebietes nicht weiter Einwohner verliert.
  7. Offenlegung der Nutzungsdaten der Strecke (Zug-Daten wie Menge, Größe, Ladung, Bahngesellschaften) und Kapazitäts-Kennzahlen, laufende Messung von Emissionswerten und externe, neutrale Kontrolle. Damit soll vermieden werden, das heimlich viel mehr Verkehr als geplant und laute Uralt-Waggons über die Strecke geleitet werden.

 

 

Genauer und noch konkreter wird es in den Einwendungen, die wir hier zum Download gestellt haben - auch Ihre Forderung könnte hier stehen:

 

D O W N L O A D S   -   Einwendungen